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Seb

Macht Riester-Rente Sinn?

6 posts in this topic

Das ulkige bei der Riester Rente ist, dass sich das für dich nicht auszahlen wird, auch ohne Finanzcrash.

 

Mathematiker kritisiert Abzocke bei Riester-Rente

 

Nur bei wenigen Verträgen kommt am Ende wirklich mehr heraus, als in der Ansparphase hineingeflossen ist – bei einigen müssen die Menschen 100 oder sogar 110 Jahre alt werden, damit es sich lohnt.

 

 

http://www.welt.de/wirtschaft/article109413999/Mathematiker-kritisiert-Abzocke-bei-Riester-Rente.html

 

Die ganz reale Riester-Lüge

 

Als die Beraterin dann seine monatliche Rente ausgerechnet hatte, kam der Schock: 37,07 Euro sollte seine Riester-Rente ab Mai 2014 monatlich bringen – 62 Prozent weniger als ursprünglich prognostiziert.

 

http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/renditeprognose-verfehlt-die-ganz-reale-riester-luege/10991592.html

 

 

Die Riester-Abzocke

Und nun kommt heraus, dass die Anbieter der beliebten Finanzprodukte einen Großteil der staatlichen Förderung in die eigenen Taschen wandern lassen. "Die Zulagen kommen in der Masse nicht der Altersvorsorge zugute", sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

So manches Beispiel aus dem Alltag der Berater schockiert. Da ist zum Beispiel der 30-jährige Sparer, der monatlich 99 Euro in eine Rentenversicherung zahlt, im ersten Jahr aber 333 Euro Abschluss- und 186 Euro Verwaltungskosten entrichtet. Das ist fast die Hälfte seiner Beiträge. Er müsste die Grundzulage sowie den Bonus für mindestens zwei Kinder (184 Euro je Nachkomme, beziehungsweise 300 Euro für nach 2007 Geborene) kassieren, um diese Ausgaben wenigstens zu kompensieren. Im einem besonders drastischen Fall verzehrten die Kosten sogar das Dreifache der gesamtem Förderung.

 

http://www.sueddeutsche.de/geld/gebuehren-fressen-zulagen-die-riester-abzocke-1.699550

 

Das Riester-Renten-Debakel

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-09/riester-rente-debakel

 

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Eine "private" Versicherung, welche vom Staat (!) alimentiert werden muss, da geht's doch schon los... 

Ich dachte eigentlich der Schwachsinn wäre schon längst passé, naja

Das ganze war aber eh nur Provokation seinerzeit, um die Neolinke zu pushen, ihr wisst schon, Guidomobil, geleckte Banklehrlinge in Quasseltalkshows, "Neoliberalismus", Arbeitslose zum Spargelstechen, die fetten Jahre sind vorbei, Alte gebt endlich den Löffel ab und die ganzen anderen Schnösel etc. pp

... also vom PR-Faktor und von der Sympathie her das Pendant zur den Gutmenschenspinnern diese Tage, welche die AfD und PEGIDA "beflügelt" haben)))

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/21/cdu-arbeitnehmer-fordern-rueckabwicklung-der-riester-rente/

 

 

 

Der CDU-Arbeitnehmerflügel hält die Riester-Rente für gescheitert und fordert einem Zeitungsbericht zufolge eine Rückabwicklung der Reform. „Die Riester-Rente ist spätestens mit der Niedrigzinsphase an die Wand gefahren“, sagte der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, dem Handelsblatt.

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Die allerwichtigste Regel für gute Altersvorsorge zuerst: Ergreife eine Beruf, der dir einen Überschuss an Geld bringt und dir Spaß macht. Idealerweise wirst du fürs denken bezahlt und nicht fürs kontinuierliche Arbeiten. Das Geld aus dem Job muss für dich und deine Familie reichen und darüber hinaus muss noch genug übrig bleiben, damit du Rücklagen bilden kannst. 

 

Wenn du wirklich Geld machen willst,gerade für die Altersvorsorge, dann investiere in Wertpapiere mit hoher Dividende, bei Unternehmen die tatsächlich die Bedürfnisse der Menschen befriedigen und verlasse dich niemals auf Berater. Arbeite dich richtig in dieses Thema ein. Mach es zur Chefsache. Sammle erst mit kleinen Beträgen wie 10.000 Euro Erfahrung. Mache dich Schlau welche Fallstricke es gibt. Schmeiße regelmäßig beschissene Aktien wieder raus und hole vielversprechende dazu. Als Faustregel gilt: Wer keine Dividende zahlt ist raus. Streue dein Investment so gut es geht und höre nie auf nach neuem interessanten Wertpapieren Ausschau zu halten und noch wichtiger: dich mit den Menschen und ihren Bedürfnissen zu beschäftigen, denn auf die kommt es an. Sei Teil der Gesellschaft. Nur so lernst du die Menschen kennen und wonach sie sich sehnen, denn sie entscheiden an der Kasse, wer am Markt bestehen darf und wer nicht. Hier gelten tatsächlich alle Regeln die Mises und co sich ausgedacht haben, allerdings auch einige andere, die dich zu Fall bringen können, wenn du sie nicht kennst. Beispiel irrationales Verhalten. Es ist niemals klug opportunistisch einfach auf einen Zug aufzuspringen. Sei geduldig und beobachte. Mit Wertpapieren reich zu werden kann und muss man erstmal man lernen. Es ist ein langer und steiniger Weg. Dafür aber auch ein sehr befriedigender und was du besitzt hat einen echten Gegenwert.  Darüber hinaus hilfst du dabei die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Darüber hinaus sollte man nur kaufen, wenn die Kurse im Keller sind.

 

Am allerwichtigsten: Kaufe niemals etwas, was der Staat direkt subventioniert. Prokon zum Beispiel oder die vom Staat aufgebaute Telekom. Sobald da irgendwas von der Masse der Menschen alimentiert werden muss, damit es läuft, wird am Bedarf der Menschen vorbeiproduziert und du läufst Gefahr irgendwann alles zu verlieren(Prokon). Gleiches gilt für Unternehmen, die einen furchtbaren Ruf haben und deren Quasimonopol gerade aufgelöst wird(Telekom).  Es mag heute noch gut aussehen, aber die Korrektur des Marktes wird irgendwann kommen. Man weiß nie wann und wenn sie kommt siehst du alt aus.

 

Investiere niemals alles: Du brauchst finanzielle Rücklagen. Die Verlockung ist groß alles Geld zu investieren, dass  man hat. Es ist aber sinnvoller sich Reserven in Geld zu halten. Alleine für den Fall, dass mal spontan Kosten anfallen. Ein Lebensmittelvorrat für zwei und mehr Jahre sowie etwas Gold und Silber sind ebenfalls zu empfehlen. Ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, um sie zu bewohnen sind auch nicht verkehrt, als Wertanlage aber wertlos. Betongold ist langfristig scheiße, auch wenn man Flüchtlinge darin wohnen lässt(20-50 Euro pro Tag).

 

Lebe sparsam und sei geizig. Du kannst nur gespartes Geld investieren. Wenn du dir aber etwas gönnst, sei es als Belohnung für eine gute Investition oder ein anderes Erfolgserlebnis, dann koste es voll aus.

 

Gucke dir genau an welche Art von Depot du nutzt. In den meisten Fällen ist ein Pauschalbetrag, also quasi eine Flatrate(beispielsweise für den Kauf von Aktien) für das Depot am besten. Du willst ja nicht, dass die Bank zu sehr an deinem Erfolg teilhat. Halte anfallende Gebühren so gering wie möglich, auch wenn das für dich persönlich mehr Aufwand bedeutet. Im Besonderen hier werde ich nicht viel mehr schreiben, weil jemand, der sich darüber nicht ordentlich informiert, gar nicht erst anfangen braucht.

 

Beschäftige dich vor dem Kauf mit jedem nur denkbaren rechtlichen Aspekt, mit Fristen, lies immer das Kleingedruckte.

 

Wenn du den Gewinn ausrechnen musst, um dir sicher zu sein, dass sich eine Investition lohnt, dann lasse diese Investition. Natürlich musst du alles zu Papier bringen und bewerten. Meiner Erfahrung nach lohnen Investitionen, bei denen sich nicht von sich aus schon ein ordentlicher Gewinn abzeichnet, einfach nicht. Für den Überblick muss man es am Ende zu Papier bringen und ausrechnen. Sollte es aber maßgeblich für die Kaufentscheidung sein, ist das schon ein erster Indikator dafür, dass sich das Geschäft nicht lohnt. 

 

Steuern. Das wichtigste Thema überhaupt. In Deutschland werden besteuert: Auf Dividenden, Zinsgewinne und Kursgewinne(!!!!*) bei Aktion kommen 25% Abgeltungssteuer drauf. Außerdem Soli und Kirchensteuer. Also maximal 28%. Da braucht man sich über Kapitalflucht aus Deutschland nicht wundern und genau dazu rate ich: Raus aus Deutschland. Es gibt immer Mittel und Wege. Dieser dreckige Moloch rafft eh alles was er kriegen kann. Idealerweise wandert ihr gleich dahin aus, wo ihr A) Genug verdient und B ) so wenig Steuern wie möglich zahlt. Wobei man sein Wertpapierdepot ja nicht an seinem Wohnort haben muss.

 

Wenn du all diese Ratschläge beherzigst, wird dein Depot in einer Krise vielleicht temporär massiv an Wert verlieren. Nach der Krise aber wird es wieder auf den realen Wert zurückkehren und du wirst langfristig Gewinn und Wachstum ernten. Wenn du in guten Zeiten die Dividende immer gespart hast kannst du nun billig dein Depot erweitern. Das ist jedenfalls meine Erfahrung aus zehn Jahren vorsichtigem und besonnenem investieren.

 

Es gibt sicher noch vieles mehr, was man darüber lernen muss und ich möchte anmerken, dass das anlesen von Wissen noch lange keinen Meister macht. Besonders das investieren beruht wirklich auf fundiertem Bauchgefühl. Also man sammelt so viele Informationen wie möglich und mit der Zeit lernt das Gehirn diese richtig zu bewerten. Darum sollte man auch mit kleinen Beträgen anfangen. Ich weiß da auch bei weitem noch nicht alles, aber damit bin ich bisher immer gut gefahren und ich versuche immer noch mein Wissen zu erweitern. Das hier ist auch nicht mehr als das: Ein Einblick in meine Methodik. Es gibt sicher auch andere Wege. Es ist sehr spannend und macht mir wirklich Spaß. 

 

 

*Gerade darüber rege ich mich auf wie über nichts anderes, weil man ja auch keine Kohle als Ausgleich vom Staat bekommt, wenn die Kurse mal fallen. Ok ich habe vergessen zu erwähnen, dass man  in Deutschland Kursverluste von der Steuer absetzen kann, aber das ist halt nicht das gleiche. 

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Mit den Worten von Percy Hoven aka. Alfons Proebstel: "Schweine-Riester" 

 

 

Cafe Ungehorsam mit Akif Pirincci kann ich auch sehr empfehlen! ;)

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