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Guest Jahbulone

Studium?

29 posts in this topic

Ich habe gerade mein Abitur auf den zweiten Bildungsweg in Brandenburg mit 2,3 abgeschlossen. Meine Vorstellung der Zukunft tendiert zum Master in Zeitgeschichte an der Uni Potsdam, welcher bundesweit einzigartig ist. Ich habe aber die Vermutung, dass dieses Ziel eine Wahl zwischen Tod und Rekrutierung mit sich bringt. 

Was ist eure Erfahrung mit dem Studium im System?

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Ich kann dir leider ÜBERHAUPT keine Tipps geben, was Karriere angeht, dazu bin ich leider etwas zu weltfremd.

 

Was meine "Erfahrungen" als abgebrochener Student angeht:

 

Zunächst mal kann ich nur die Erkenntnis von Gustave Le Bon über das Schulsystem bestätigen. Nach dem Abitur war ich ein arbeitsscheuer Penner mit dem Hirn voller Scheiße die ich eh gleich wieder vergessen hatte.

Gustave Le Bon meint - sinngemäß: Die Kinder wollen nicht mehr auf dem Hof arbeiten, sondern lieber Beamte werden; klappt das nicht, dann geht das Stubenhockerle auf die "Barrikaden" - und wählt die Linkspartei.

Und will Künstler werden in Berlin.

Und dann wählt man die Piraten...

 

Ich habe dann also - nachdem man mir 13 15 Jahre gesagt hat, wann ich Pipi machen darf und mir jegliche Selbständigkeit abtrainiert wurde - dieses absolut unnötige Studium (Geschichte und noch so ein anderes) angefangen und natürlich erwartet man dort SELBSTÄNDIGKEIT.

Es gab natürlich auch eine "Einführung" in der ich NUR Bullshit gehört habe und das ganze hatte den "Charme" eines Kindergartenstuhlkreises.

Ich habe außerdem schnell gemerkt, dass ich mit der akademischen Welt nicht warm werde.

 

Dann habe ich mir allerdings doch so viel Vorlesungen gegeben wie es ging und kann folgende Aussagen tätigen:

da gibt es die liebenswert vertrottelten Professoren so a la "Feuerzangenbowle", allerdings die Seltenheit

die meisten sind sehr von sich eingenommen.

Und am prallsten gefüllt war der Hörsaal - wo man Filmchen geglotzt hatte. Selbst wenn die Vorlesung nur 08/15 Laber Rhababer gewesen war.

Dann noch eine selten langweilige Vorlesung über Sklaverei im indischen Ozean, bei der dann irgendwelche Schiffsdaten runtergebetet wurden, allerdings keine Grundlagen, zu dem Zeitpunkt war ich allerdings eh schon kurz vor der Exmatrikulation und wollte mich lieber einer "normalen" Berufsausbildung stellen.

 

Irgendwie schäm ich mich heute für diese Steuergeldverschwendung, andererseits: war ja nur 1 (ein) Semester und was ich seitdem an LSt und USt und all die anderen zigSteuern zurückgeblecht habe, dürfte das wettmachen - als Sühne -_-

 

vollhorst_schueler_1799625.jpg

(ja, so sah meine wilde Studentenzeit aus! ein echter Dork)

 

Ich möcht hier allerdings nicht einseitig rumjammern: Buhuhu, das System hat mein Löööben zerstööÖrt! Nun, Schuld muss sein und ich hätte auch selber meinen Arsch erheben können und MÜSSEN. Aber zur Klarstellung und vor allen Dingen um die Probleme unserer Gesellschaft zu beseitigen muss man das klar sagen: Wir sind oft zu verkopft, wo es zupacken heißt und dort wo man erst mal drüber schlafen sollte brüllt man die Leute "auf die Straße". Penner und Nerds und Hipster - und Aslaks, das ist leider allzu häufig diese unsere Generation.

 

---

 

Unterm Strich muss ich sagen:

Das Bildungswegen muss - und da verweise ich auf meinen "Masterplan" zur Rettung Deutschlands - hier dreigleisig fahren auf einem Weg aus der krise. Sofern dieser Weg überhaupt gewollt ist. Ich meine: Unsere "Eliten" wollen uns wohl auf teufel komm raus sabotieren!

 

Einmal - Politik als Kunst des Möglichen, hier greifen wir konservative Elemente auf! Was sich bewährt hat

Die Situation ist natürlich so, dass wir als Rohstoffarmes Land auf "Käpselen" angewiesen sind, zum anderen aber haben wir eine total bekloppte Schulpolitik, welche Jungs in muffige Schulen sperrt und nervt den lieben langen tag, damit dann am Ende Gustave Le Bon im Grab rotieren muss!

Hier muss man klar sagen:

Jungs sind nun mal Jungs und da bin ich als - Basis - für das Konzept der Volksschule. Für Begabtere bin ich sogar für Stipendien.

Natürlich für die wichtigen Fächer.

Wenn nun Hans als 30jähriger meint, dass er als Hänschen seine Jugend "verplemert" hat, dann sollte man darüber nachdenken, dass der Staat nicht seine knappen Resourcen lieber - statt Pflichtberufsschule, das ist eh zum Großteil Mist imho - dort reinsteckt, Fortbildungswillige Unternehmen zu unterstützen, damit Hans, der "nur" Volksschule hat, aber nun die nötige Reife lernt, was Hänschen versäumt hat.

 

Dann - das liberale Ideal

Im liberalen Ideal muss natürlich "jeder gucken wo er bleibt", aber in einer zur Unfähigkeit und Unselbständigkeit verzogenen Gesellschaft die lieber Michael Moore Filmchen im English unterricht zeigt, statt den Kindern zu erklären, welche Pilze giftig und welche essbar sind (als Beispiel), muss man wirklich Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

Und das wird sehr schwierig und langwierig.

Hier muss das liberale Ideal (wie in allen anderen Bereichen wie etwa Sozialstaat, Geldpolitik) die Bürger massiv aufklären, dass es SO NICHT WEITERGEHT!

 

Schließlich - das Nebenher und der Wettstreit!

Wenn nun also die Bildung "privatisiert" wurde (ein pöhses Pfuiwort!) und zwar in Echt, dann stelle ich mir das so vor:

Man lässt die alten Strukturen bis zu einer gewissen Dead Line so weiterfahren, allerdings freiwillig und parallel schafft man halt Strukturen und hilft zur Selbsthilfe, dass sich eine selbständig denkende und ausbildende Bevölkerung herausbildet.

Und ab Stichpunkt X heißt es dann:

"Ich muss selber lernen und kann mich auf keine Oberlehrer verlassen"

 

(wobei ich die Hilfe zur Selbsthilfe nicht mit dieser Deadline fürdas alte - zu überwindende - System zeitgleich stoppen würde, sondern schrittweise dann zurückfahren würde. Was den Sozialstaat angeht, würde ich da immer einen gewissen Sockel lassen für ECHTE Verlierer, aber das sind Detailfragen...)

 

Dann hätten wir es geschafft.

Träume...

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Warum wirst du nicht gleich Taxifahrer Jahbulone? Ey mal ohne Scheiß, grade du, der die ganze Zeit von pseudoliberalem Zeug schwafelt, sollte doch verstanden haben, dass Wissen, dass man nicht zu Geld machen kann, völlig wertlos ist. Grade du, der völlig marktgläubig ist, sollte doch ein Studium anstreben, dass dich nicht von staatlichen Stellen abhängig macht. Ein Master in Zeitgeschichte? Wer bezahlt dir danach ein Gehalt dafür? Was willst du damit überhaupt machen? Dich von einer Laberrunde zur nächsten hangeln? Da kannst du auch gleich Genderstudies studieren. Studiere etwas aus dem MINT-Bereich und ergänze es nach Möglichkeit mit Wirtschafts-, Managements- und Rechtsfächern und anderem nützlichem Zeug. Wenn du damit fertig bist hast du dein ganzes Leben lang Zeit nach der Arbeit Zeitgeschichte zu studieren. Großer Vorteil: Du lebst dabei nicht im Dreck. Vor allem bist du dann ein geschätztes und angesehenes Mitglied der Gesellschaft und man hört dir vielleicht sogar zu und du hast das Kapital was in Gang zu setzen.

 

Das passt auf jeden Fall grade so sehr ins Klischee des Anarchokapitalisten, der nie einer produktiven Arbeit nachgehen will. Ich fass es einfach nicht. Lern mal nach deiner Ideologie zu handeln, bevor du andere damit belehrst. Also sorry, wenn ich da jetzt grade etwas assig dir gegenüber rüberkomme, aber das ist einfach nicht mehr zu überbieten.

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Ich hab grade meinen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen gemacht und ürde es nicht wieder tun. Nun gut, ich habe einen Abschluss der mich zu höheren Positionen befähigt, sehr toll, doch was hab ich tatsächlich gelernt? Zähne zusammen beissen und Dinge Ackern, die ich eigentlich nicht sonderlich interessant finde. Mit der realen Welt hat das nix zu tun. Während der Jobsuche jobbe ich grade an ner Tankstelle. Als toller Wirtschaftsingenieur muss ich bei sonem Job trotzdem alles neu lernen so wie jeder andere auch am Anfang.

 

Ich würde ne Ausbildung machen wenn ich es nochmal machen könnte. Was handwerkliches, dann selbstsändig machen. Mit sowas wie Zeitgeschichte.....was soll das bringen?

Du verschwendest deine Zeit. Glaubst du da wird man interessante Dinge lernen? Ein paar villeicht aber nicht sonderlich viel. Hin und wieder mal ein gescheites Buch lesen bringt dich im Leben weiter als dir diesen scheiß anzutun, Abgesehen davon, die Studiengänge sind seit Bachelor/Master dermaßen verschult. Du brauchst nicht glauben, dass du da leidenschaftlich lernen wirst wie die Welt funktioniert. Du wirst da gedrillt Halbwissen in dich reinzufressen und am Klausurtag wieder auszukotzen und mit VIEL Glück, kannst du mal für 1.500 Brutto irgendwo als Schreiberling arbeiten, was aber eher unwahrscheinlich ist.

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Ich meinte auch genau deswegen einen MINT-Studiengang, den man selbst ergänzt. Du kannst, wenn du das mit den entsprechenden Profs absprichst, durchaus eine Menge Extrafächer mitnehmen. Richtung Wirtscahftsingenieur würde ich auch nicht studieren. Alles relevante Wissen im Bereich wirtschaft lernt man in einem Semester. Danach kommt nur noch Ideologischer Bullshit. Sicher ist das irgendwo verschult. Deswegen rate ich genau zu gucken was für ein Ansehen der Studiengang in den Unternehmen der Umgebung genießt. Es ist auch nicht wichtig, ob man die Dinge im Betrieb dann noch mal neu lernt. Man hat einfach eine Grundlage. Was auch interessant ist sind Weiterbildungsmöglichkeiten, die von der Wirtschaft angeboten werden, wenn man schon eine Ausbildung hat. Da gibt es Nischen die weit mehr bringen. Ich kenne nicht wenige, die nach ihrem Studium einen Fach- oder Betriebswirt draufgelegt haben.

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Na ja, ich würde jemandem, der eher geisteswissenschaftlich interessiert ist, jetzt nicht anraten, MINT-Fächer zu studieren. Das liegt nun mal nicht jedem.

 

Das Problem bei den Geisteswissenschaften ist halt, dass du in der Tat nur maue Berufsaussichten hast, wenn du auf Bachelor/Master studierst. Mit Gymnasiallehramt ist man aber auf der sicheren Seite.

 

Ich studiere Jura im 2. Semester, meine zweite Wahl wäre wohl etwas aus dem Bereich Politik, Geschichte, Theologie oder Germanistik auf Gymnasiallehramt geworden. Nur dass ich meinen Persönlichkeitstyp nicht als dafür geeignet einschätze, später auf einem didaktisch hohen Niveau mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu können, deswegen habe ich das lieber gelassen.

 

Und kommt mir jetzt bloß nicht damit, dass der Lehrerberuf ideologisch durch das System verseucht sei. Natürlich ist dem so, aber nach der Logik kann man heutzutage fast keinen Beruf mehr ausüben, wenn der immer zu 100 % den eigenen moralischen Vorstellungen entsprechen muss (außer natürlich, man macht sich auf eine Art und Weise selbstständig wie Herr Benesch). Man muss sich halt auch den Gegebenheiten im aktuellen System anpassen und versuchen, irgendwie durchzukommen. Die Hauptsache ist, nicht der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen. Mit einem unnötigen Studium selbige zu belasten und später als Taxifahrer zu arbeiten oder gar Stütze zu kassieren, ist halt dreist.

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Wenn du keine MINT Fächer willst und kein Lehrer werden willst, mach Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften vielleicht noch so Mix aus Jura und Wiwi aber ab den Rest kannst du in die Tonne treten, wenn du dort keine spitzen Leistungen erbringst und gut connectet bist.

 

 

 

@Phrontistes

Echt gute Skripte fürs Zivilrecht.

Die haben mich echt weiter gebracht :)

http://www.repetitorium-hofmann.de/download.php

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Danke erstmal für all die Antworten!

Mein erster Plan war Geschichte/Politik und Verwaltung im Zweifachbachelor mit dem Ziel Zeitgeschichte und später Geschichtsforschung. Wahrscheinlich habe ich einfach eine zu romantische Sicht darauf und habe auch keinen Vergleich, wie hoch die Chancen konkret wären, in die Forschung zu kommen. Geld ist für mich weniger ein Thema, als wissenschaftlich in den Gebiet arbeiten zu dürfen, wo mein Herz liegt. Und das ist nun mal Zeitgeschichte. 

Andererseits könnte ich dies auch als Hobby weiterverfolgen, während ich in Richtung Rechtswissenschaften studiere - was mir noch am nächsten läge. Aber hätte man nicht eine höhere Reputation, wenn man einen Master oder einen Doktortitel trägt, um z.B. Bücher zu verkaufen oder Artikel zu schreiben?

Alles in allen bin ich wohl schon zu alt, um herum zu experimentieren und bin mit Jura eher auf der sicheren Seite. Ansonsten kann ich ja immer noch zurück in meinen Ausbildungsberuf, von dem ich eigentlich weg wollte...

@ASDF: Ich fasse es nicht, was du von dir gibst. Heutzutage ist jeder Studiengang systembedingt und der Sog zur Abhängigkeit von Staat ist extrem groß. Auf der anderen Seite stehen die braven Steuerlämmer, die sich über 50% ihres Einkommens durch den Staat ineffizient verbraten lassen. Also lass deine schwachsinnigen Anschuldigungen von wegen Ancap und guck dir die Situation nochmal an.. 

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Danke erstmal für all die Antworten!

Mein erster Plan war Geschichte/Politik und Verwaltung im Zweifachbachelor mit dem Ziel Zeitgeschichte und später Geschichtsforschung. Wahrscheinlich habe ich einfach eine zu romantische Sicht darauf und habe auch keinen Vergleich, wie hoch die Chancen konkret wären, in die Forschung zu kommen. Geld ist für mich weniger ein Thema, als wissenschaftlich in den Gebiet arbeiten zu dürfen, wo mein Herz liegt. Und das ist nun mal Zeitgeschichte. 

 

 

Du hast eine falsche Vorstellung wie das System funktioniert..

 

Das ist fachlich etwas nahezu unverwertbares für den deutschen Markt. Sicher ist das interessant, ich find Geschichte auch interessanter als das was ich studiert habe ABER was genau willst du denn damit arbeiten? Es gibt dafür keine Nachfrage. Es gibt ein paar Lehrstühle und da sitzen

systemkonforme, graue Eminenzen. Du kannst mit sonem Abschluss mal mit Glück Sekretär an ner Hochschule werden, Gleichstellungsbeauftragter, unterbezahlter Schreiberling, das war es. Und jetzt kommt das beste, auf jede dieser ohnehin schon beschissenen Stellen kommen hunderte, wenn nicht sogar

tausende von Leuten, die am Markt vorbei stuidert haben.

Wenn's denn sein muss dann wenigsten auf Lehramt oderso, selbst da sieht es scheiße aus.

 

KLAR, es gibt auch Leute, die haben Soziologie und Geschichte usw. studiert, die arbeiten dann mal ganz woanders bspw. im technischen Vertrieb etc. die haben dann aber geschnallt, dass sie was falsch gemacht haben und sind mit VIEL Charisma und VIEL Glück doch noch irgendwo untergekommen.

 

Ein Gabelstaplerschein, eine Gesundheitsbelehrung nach § 43 IfSG, eine Bewachungserlaubnis nach § 34a GeWO, eine Fahrerlaubnis egal welcher Art, ein scheiß Englischzertitikat, ein MS-Office Kurs, ein erste Hilfe Kurs und so weiter und so weiter und so weiter und so fort.....Kram, den man teilweise an einem Tag bekommt....All das ist für den Markt weitaus wertvoller als einer, der nen Abschluss in Zeitgeschichte hat....

 

 

Ich spreche hier wohlgemerkt von Deutschland. Im angelsächsichen Raum sieht das teilweise sehr anders aus.

Dort zählt mehr die Abschlussnote als das Fach. Da kann man auch seine Fächer bunter zusammenmischen.

Bspw. Informatik mit Psychologie kombinieren oder BWL mit Geschichte usw.

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@ASDF: Ich fasse es nicht, was du von dir gibst. Heutzutage ist jeder Studiengang systembedingt und der Sog zur Abhängigkeit von Staat ist extrem groß. Auf der anderen Seite stehen die braven Steuerlämmer, die sich über 50% ihres Einkommens durch den Staat ineffizient verbraten lassen. Also lass deine schwachsinnigen Anschuldigungen von wegen Ancap und guck dir die Situation nochmal an.. 

 

Ich sehe meine Anschuldigungen als absolut gerechtfertigt an. Wer andere so sehr versucht mit Liberalismus zu belehren wie du und andere dann auch noch verspottet, wenn sie widersprechen, der sollte zumindest den Anstand haben auch danach zu handeln und was in der freien Wirtschaft machen, sonst macht er sich damit einfach unglaubwürdig. Nimm dir die Ratschläge hier zu Herzen. Ich hätte auch lieber Geschichte oder Politik studiert. Ich hab es gelassen, weil ich eingesehen habe, dass aus einem dann nichts wird. Ok, privat tue ich das schon. Mein Geld verdiene ich aber mit was anderem. Ich weiß, dass ich damit auch ziemlich auf deinen Träumen rumtrample und es tut mir leid, wenn dich das irgendwo verletzt, aber es bringt nichts, wenn ich dich anlüge oder dir dabei auch noch gut zurede. Du darfst nicht vergessen, dass jene Leute, denen du dann gefallen musst, in der Regel ziemlich einen an der Klatsche haben und so sehr wie es nötig wäre kannst du dein Rückgrat gar nicht verbiegen. Du machst jedenfalls nicht den Eindruck als seist du ein Aal oder eine Schlange. In meinen Augen gehst du sehr naiv an die Sache ran. Die Geisteswissenschaften bzw ihre Anhänger haben sich mir mehrheitlich, wann immer ich mit ihnen in Kontakt kam, auf eine erschreckend einfältige Art als extrem linksversifft präsentiert. Ich glaube nicht, dass du da glücklich werden würdest. Versuchen kannst du es natürlich. Alex ist da eher die Ausnahme.

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Versuchen kannst du es natürlich. Alex ist da eher die Ausnahme.

 

Ich hatte mein Studium abgebrochen und mich selbstständig gemacht wegen der Manipulation

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Wenn ein Russischkurs angeboten wird und du Zeit hast mach ihn. Es lohnt sich.

 

Du triffst dort jede Menge Putinistas und Dozenten mit doppelter Staatsangehörigkeit deutsch russisch, obwohl einer der Dozenten überhaupt keine familiären Verbindungen nach Russland hat, so hatte er dennoch 2 Pässe. :huh: Neben der sprachlichen Ausbildung merkt man auch deutlich propagandistische Einflüsse. So wird einen auch Angeboten an internationalen Sprachcamps in Russland teilzunehmen. (Für Studenten aus aller Welt.) Dort sollen ein die Perspektiven und das russische Leben in Russland näher gebracht und die sprachlichen Fähigkeiten verbessert werden.

 

Man beachte die Reihenfolge... Perspektiven in Russland, Leben in Russland und dann erst die Sprache

 

Der Russischkurs war auf jeden Fall echt cool, alle waren so lieb und nett einfach super. :wub:

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Hey ASDF,

ich war nur erschrocken aufgrund des Widerspruchs, das du einerseits Ancaps verdammst und dann einen randroid-mässigen Rundumschlag von wegen alle Geisteswissenschaftler wären "Parasiten" ablässt. Aber ich verstehe dank deines nachfolgenden Posts was du sagen willst.

Ich habe die Essenz eurer Einsprüche ja auch schon aus der Familie und Freunden bekommen, von daher muss ich mich halt umorientieren. Zu Not muss ich ins kalte Wasser springen und echt auf Lehramt gehen. Ich kann mich gut anpassen und trotzdem versuchen die Norm zu biegen. Es wäre ein langer Weg, aber ich sehe mich nicht in irgendeiner Kanzlei, Büro oder in einem Lager (Fachkraft für Lagerlogistik ist mein dämlicher Ausbildungsberuf) verrotten. 

@ laxxaz ich hätte jetzt im Nachhinein auch lieber russisch als französisch gelernt, schon alleine um die Medien und Internetseiten dort verstehen zu können...

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Ich habe einen höchst interessantes Bachelor Studium gefunden, nämlich "Journalismus und Unternehmenskommunikation" an der HMKW Berlin. Wie man erahnen kann, ist das die Verbindung von Journalismus und PR, die ja mittlerweile untrennbar geworden ist. Natürlich würde ein solcher Weg bedeuten, mit dem Wölfen zu heulen, aber ich könnte auch meine Stärken ausspielen... 

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Ich habe einen höchst interessantes Bachelor Studium gefunden, nämlich "Journalismus und Unternehmenskommunikation" an der HMKW Berlin. Wie man erahnen kann, ist das die Verbindung von Journalismus und PR, die ja mittlerweile untrennbar geworden ist. Natürlich würde ein solcher Weg bedeuten, mit dem Wölfen zu heulen, aber ich könnte auch meine Stärken ausspielen... 

Das freut mich für dich, dass du dein Studienplatz gefunden hast.

Hast du dich schon beworben?  Ein Glück gibt’s kein NC.

Dieser wäre bei so einem Studium bestimmt bei < 1,5

 

Lieber mit den Wölfen heulen, als in einer externen radikal Opposition zu sein, denn Veränderungen schafft man von innen heraus besser.

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Das beste Gespräch während des Abitur-Abschlusses hatte ich mit mit meinen Politiklehrer. Ich sprach ihn mein Lob aus, weil er der erste nach 2 anderen PB Lehrern war, der die politischen Bewertungsgrundlagen klargestellt hat (Bewertung von politischer Souveränität und Effektivität). Das ist politische Grundbildung, aber zuvor gab es nur billigen Blah und Vorträge von Möchtegern Experten ohne jede Grundlage. 

Er hat mir mir das größe Geheimnis der Politik offenbart. Es ist präzise Dialektik. Diese würde sein Unterricht bestimmen und es bestimmt im Grunde politische Konfrontationen weltweit. Das ist es - Dialektik. Wer politische Dialektik beherrscht, kann auch aus chinesischen Arbeitslagern entkommen (siehe Bao Ruo-wang, Gefangener bei Mao). Dialektik ist alles, wer sie beherrscht, kann fast jeden battlen..

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Ich muss noch kurz von einem schrägen Experiment berichten, an dem ich auf der Uni teilnehmen durfte.

 

Du bist ein reicher Mensch ohne finanzielle Sorgen. Nun entscheidest du, ob du 10,-€ an Kinder in Not (oder so ähnlich) spendest oder du bist ein gieriger herzloser Mensch und behält die 10,- für dich.

Oder du konntest auch das Geld deinen Sitznachbarn spenden.

 

 

Da ich bereits Spieltheorie hatte, habe ich natürlich angekreuzt ich bin gierig und herzlos.

Auflösung, wenn du angekreuzt hast, ich bin herzlos und gierig, so hat man man tatsächlich 10,- € ausgezahlt bekommen.

Jedoch muss auch erwähnt werden, dass die Leute, die sich für die Kinder entschieden haben, dessen 10€ wurden tatsächlich gespendet.

Keiner wusste halt was das Ziel war und die Spieltheorie ist halt so eine Art Ausbildung zum Narzissmus. ICH ICH ICH dominate Strategie gewinnt fast immer.

Ich bin auf den 10er nicht angewiesen die Kinder hingegen schon :unsure:

Dann hieß es noch ahh die Sozpäds und Lehrämter sind so weich die spenden alle

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Dann waren diese 10,00 € also A-Sozialhilfe, oder wie?

Nenne es wie du willst. Wenn du dich nicht für die „Gier“ entschieden hast, wurden die 10€ gespendet...war irgendwas mit Kindern... Krebs oder Afrika aber auf keinen Fall was für Hartz 4 Kinder.

 

Oder meinst du das man A-Soziales Verhalten belohnt, indem der jenige blohnt wird, welcher sich egoistisch entschieden hat????

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Ich meinte letzteres, wenn ich paranoid wäre :D könnte es so aussehen, als ob man da die Elite-Asis von morgen raussuchen will (vllt aber will man auch durch solche schrägen Tests, deren Sinn ich nicht ganz verstehe, die Wut der Linken etwas anpeitschen, ich meine, die EUdSSR ist ja auch "kapitalistisch" und PEGIDA "rechts", der ganze Mainstream sei ja so "westlich" etc.pp) welche kassieren auf kosten anderer.

Bzw. die "richtigen" Antworten geben, also so 2 + 2 = 5 mäßig

Ich meine, wenn Dagobert Duck seine Kohle behalten will. Seine Sache.

Wenn jemand reich ist und alles behalten will. Seine Sache.

Aber das ist hier ja dann schon anderes, weil man herauskitzeln will, was junge Leute die noch am Anfang stehen alles machen würden, um auch dazu zu gehören, so kommt mir das vor

 

Auf alle fälle kommt mir das komisch vor.

Und woher hat die Uni das Geld für solche Späße??

 

Nicht, dass ich mich übermäßig drüber aufregen will.

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Auf alle fälle kommt mir das komisch vor.

Und woher hat die Uni das Geld für solche Späße??

 

Nicht, dass ich mich übermäßig drüber aufregen will.

Das Geld ja…ab und zu bekommt man mit, dass irgendwelche Stiftungen oder Personen, von denen man noch nie was gehört hat, hier mal 50.000€ spenden, dann mal wieder 10.000€.

Dann gibt es mal 250.000€ aus der EU.... ja das läppert sich dann. Steuergelder gibt’s natürlich auch.

 

 

Naja, das Experiment wurde vom Institut für Finanzwissenschaften veranstaltet so weit ich weis. Also die Leute, die morgen unter anderem Hedgefondmanager werden.

Wie hieß es noch in der 1 Stunde VWL…. Eine wichtige Priorität lauten: Erziehung zu nutzen basiertem Handeln (natürlich nur der eigene Nutzen). :lol:

 

So auch bei den Rechtswissenschaftlern 1.Stunde Einführung in die Rechtswissenschaft…. bald werdet ihr alle Rechtsmenschen sein.

Bei einem Praktikum konnte ich Erfahren wie so ein harter erfolgreicher konservativer Rechtsanwalt ist. Knallhart ,0% Empathie, 150% rational und berechnend.

Viele sind auch totale Narzissten und total arrogant.

PS:

Ein Tipp. Je bunter die Homepage einer Anwaltssozietät ist desto inkompetenter sind deren Anwälte. :)

 

d2b3154abbd8.jpg

 

 

Ich mach auch noch ein Mix aus beidem VWL\Jura...was soll nur aus mir werden :wacko:

Von allen Seite wollen sie ein die Mitmenschlichkeit abtrainieren

 

Ein Prof, hat auch mal gesagt man müsse Impfstoffe kontaminieren wegen der Überbevölkerung und so, kein Scherz.

Und die ganze Schafe im Hörsaal, wenn der Prof. das sagt, dann ist das richtig. :huh:

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Das hört sich an wie ein kleiner psychologischer Test, um mal zu analysieren, wie die Studenten so drauf sind. Am besten sollte man da immer nach dem antworten, wonach wohl offensichtlich gesucht wird. Das ist grausam, aber wahr. Deswegen stehe ich ja auch gerade vor dem Problem der Wahl. BWL und VWL sind dämliche Wirtschaftsmathematik nach dem Fabiansozialist Keynes - da würde ich verrückt werden. 

Wenn man nur Geschichte und Politik ohne Lehramt studieren will, hat man nur relativ geringe Chancen auf dem Markt - und wird teilweise sogar als Parasit angeklagt (siehe ASDF). Deswegen habe ich mich auch auf Lehramt Englisch und Geschichte beworben. Aber die Pädagogik ist hier der Hauptschwerpunkt, wer hier in der Praxis zusammenbricht - man kennt ja die Arbeitsgrundlagen von diversen Schulen - hat auch mittelfristig versagt. 
Deswegen hoffe ich, dass es etwa wird mit Studium für Journalistik und Unternehmenskommunikation. Das ist zwar im Grunde PR und die Uni ist privat, aber da kann ich sicher noch ein paar Tricks mitnehmen und finde danach vllt. eine Stelle bei einer  annehmbaren Firma..

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