heartofadog

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  1. Sorry, das mit den Teenagern habe ich eigentlich auf frühere Beiträge des Threads bezogen xd War nicht an dich gerichtet. Also Attraktivität ist eine Wissenschaft für sich. Da spielt Vieles mit sich. Ich kann nur für meine Generation (so um die 20) sprechen, dass viele scheinbar noch nie erlebt haben, dass die Chemie stimmt. Vielleicht liegt das auch am Alter? Zum Beispiel haben in meinem Freundeskreis viele regelmäßig Tinder-Dates und unverbindlichen Sex. Da habe ich die mal gefragt, wie das denn geht und die überhaupt dieses Gefühl kennen. Ich meine, wenn man jemanden gegenübersteht und man von diesem Urinstinkt überwältigt wird, einem leicht schwindelig ist, man in einem richtigen Hormonrausch ist. Und die Antwort war: Man kann sich doch keine 20x mit jemanden treffen, um das herauszufinden! Aber darum geht es doch! Instinktiv weiß man nach kurzer Zeit, ob die Chemie stimmt oder nicht. Vor einigen Wochen saß ich in der Uni auf einer Bank und ein Typ hat sich neben mich gesetzt. Ohne, dass ich ihn angesehen habe, hat mein Herz richtig heftig geschlagen und ich war total aufgeregt. Hat mich natürlich auch angesprochen und nach meiner Nummer gefragt, wie sich das gehört Bin immer wieder fasziniert davon, wenn das passiert. Meiner Meinung nach werden viele Frauen um diese Erfahrung gebracht und um die Beziehung zu ihren Instinkten. Ich weiß nicht, wie das bei Männern ist. Aber Mädchen werden ja schon mit 14, 15 dazu überredet, die Pille zu nehmen. Du hast einen Freund? Dann nimm die Pille! Nein? Aber du möchtest doch größere Brüste haben? Glänzende Haare und reine Haut? Dann nimm die Pille! Dann muss man sich mal die Medien anschauen, die die meisten jungen Frauen und Mädchen konsumieren. Es ist unfassbar, mit wie viel frauenverachtendem Zeug Mädchen konfrontiert werden. Das ist ja eine Sache, aber wer nimmt die Mädchen denn an die Hand und setzt sich mit ihnen zusammen kritisch auseinander? Wie viele gesunde Beziehungen haben wir in unserer Gesellschaft, die als Vorbild dienen? Ich schweife ab. Alles in Allem wollte ich sagen: die natürlichen Fortpflanzungsmechanismen werden halt irgendwie ausgehebelt (durch Hormone, Medien, usw.). Wie sollen die meisten Menschen sie dann anwenden? Man muss sich nur mal die Sexkrise in Japan ansehen, wo über ein Drittel der bis 34jährigen nie Sex hatten. Das ist definitv nicht normal. http://www.businessinsider.com/half-of-japanese-people-arent-having-sex-2015-7?IR=T Auch im Westen taucht das Problem auf: http://time.com/4435058/millennials-virgins-sex/
  2. Ja, ich meinte, dass Attraktivität und Gesundheit schon eng miteinander verflochten sind. http://www.t-online.de/eltern/schwangerschaft/id_69489802/eisprung-macht-schoen-maenner-sehen-frauen-die-fruchtbarkeit-an.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fortpflanzung-die-geheimen-signale-weiblicher-fruchtbarkeit-a-848666.html Jetzt muss man mal an die ganzen Frauen denken, die die Pille nehmen und Jahrzehnte lang in ihrem Leben keinen Eisprung haben. Muss doch das ganze Paarungsverhalten verkorksen??
  3. Ok ich hoffe mal, dass es hier keine erwachsenen Männer gibt, die ernsthaft mit Teenagern schlafen würden Attraktivfinden ist eine Sache, aber alles andere ist verstörend ------------------- Attraktvität ist mehr als nur die Betrachtung eines Bildes. Wenn man einem Menschen vor sich hat, gehen viele instinktive/biologische Prozesse los. Das Unterbewusstsein entscheidet nach Geruch, Körperhaltung und vielen anderen Merkmalen, ob man jemanden attraktiv findet oder nicht. Sogar, ob das Immunsystem kompatibel ist, wird gerochen und bestimmt mit, ob wir jemanden attraktiv finden oder nicht: https://www.welt.de/wissenschaft/article2521901/Der-betoerende-Duft-des-Immunsystems.html http://www.swr.de/swr2/wissen/liebe-und-geruch/-/id=661224/did=17707556/nid=661224/1jg9o76/index.html Wenn man einen Partner nur nach Oberflächlichkeiten aussucht und seine Instinkte verrät, kann nichts Vernünftiges bei rauskommen. Man kann an der heutigen Tinder-Kultur auch sehr gut die narzisstischen Tendenzen in unserer Gesellschaft sehen. (Potentielle) Partner werden wie im Katalog ausgesucht. Wenn er/sie nicht wie ein California Dreamboy, -girl aussieht, wird demjenigen noch nicht einmal eine Chance gegeben. So nach dem Motto: Nur eine Schönheit ist es würdig, neben einem Halbgott wie mir zu stehen Klar, früher waren die Menschen auch oberflächlich. Man kann es auch so sehen: Die Möglichkeit zur Selbstdarstellung in den sozialen Medien stellt den Narzissmus zur Schau.
  4. Guten Morgen In meinen Augen ist er kein Rassist. Er hat letzten Sommer mit Rassisten geliebäugelt und die rassistische Stimmung mMn befeuert. Seinen Aussagen nach hat ihm das mehr Geld und Aufmerksamkeit verschafft. Ich persönlich finde das menschlich gesehen verwerflich. Zeugt nicht von einem guten Charakter oder seriösem Journalismus. Oliver Janich ist ein erwachsener, erfahrener Mann, der Bücher geschrieben hat, der eine Partei gegründet hat, der mit seinem Namen und Gesicht für Freiheit und gegen die NWO steht. Was er sich letzten Sommer geleistet hat, war absolut inakzeptabel. Der Vergleich mit der Vulgären Analyse passt nicht. Shlomo Finkelstein ist eine Kunstfigur, die von einem jungen Kerl als Ventil erschaffen wurde. Der Figur lebt von Provokation und hat medial, gesellschaftlich betrachtet eine andere Stellung als ein Mann wie Janich. Ich liebe Deutschland und bin genauso gegen die Masseneinwanderung und Islamisierung wie viele hier. Es ist auch ok die Flüchtlingspolitik scharf zu kritisieren. Es ist auch ok scharf zu kritisieren, dass das Wertesystem vieler Muslime nicht zu uns passt. Ich bin bei dem Thema selbst "politisch unkorrekt" und emotional. Und neige auch zu generalisieren. Absolut menschlich und verständlich. Würde auch niemals jemanden verurteilen, der sich da unvorsichtig äußert. Was Janich aber letzten Sommer gemacht hat, war etwas völlig anderes. Ich kann auch kein konkretes Zitat nennen. Es ist mehr die Summe seiner Aussagen und sein Verhalten in diesem Zeitraum. Niemals hat er sich so ausgedrückt, dass man ihm etwas vorwerfen könnte. Er hat sich so ausgedrückt, dass er sich IMMER rausreden könnte. Und Janich-Jünger hätten immer Argumente, ihn zu verteidigen. Das ist, was ich an seiner Methode perfide und unehrlich finde. Zum Beispiel hat er Artikel halbironisch kommentiert, wo auch gezeigt wurde, wie Flüchtlingskinder wie Dreck behandelt wurden. Sowas darf sich kein seriöser Journalist erlauben! Kann mir auch kein Mann wie Janich erzählen, dass das ein Versehen war. Auch hat er Wörter wie "Umvolkung", "Internazis" in den komischsten Zusammenhänge verwendet. Kam mir wie eine Propaganda-Maschine war. Auch wurden arabische Männer subtil als Zuchthengste verunglimpft und als die Stimmung auf seiner FB-Page besonders aufgeheizt war, hat er immer schön Öl ins Feuer gegossen. Zum Beispiel hat er dann Artikel gepostet, die beschrieben, wie europäische Frauen von muslimischen Männern in Partnerschaften misshandelt wurden. Gott, was dann für frauenverachtende Kommentare kamen. Ihr könnt es euch denken. Die meisten Likes hatten Kommentare, die impliziert haben, dass blonde Frauen, die sich mit Muslimen paaren, Gewalt verdient haben. Jetzt kann man natürlich sagen, dass Janich keine Verantwortung für die Kommentare auf seiner Seite hat. Freie Meinungsäußerung, schon klar. Aber da Janich fleißig Kommentare gelöscht und blockiert hat, war es sich zumindest der Kommentare bewusst. Dann muss man sich fragen, welcher seriöse Journalist lässt diese Masse an halblegalen witzen und Äußerungen zu? Schämt man sich nicht als Journalist für so etwas? Je mehr kommentiert wurde und je schrecklicher die Stimmung, desto mehr hat er gepostet. Ich halte ihn für so intelligent, dass er sich der krankhaften Dynamik bewusst war und diese hat er scheinbar gezielt befeuert. Ich könnte noch ausführlicher darauf eingehen und überhaupt. Ich hoffe, dass mein Punk klar geworden ist. Es ist auch - wie gesagt - nur meine Meinung. Das Schlimme ist ja auch, dass Männer wie er Parteien gründen und mich gruselt die (unrealistische) Vorstellung, dass er mal ernsthaft politische Macht hätte haben können. Nur weil er mal was Gutes für die Wahrheitsbewegung tut, muss man trotzdem sehr wählerisch sein. Es bringt nichts, Menschen zu unterstützen, die Probleme haben, moralisch zu handeln. Da beginnt doch immer der Teufelskreis, dass gute Bewegungen sich von innen selbst zerstören. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
  5. Danke für den Thread Lustigerweise habe ich schon ein paar Linke dazu gebracht, sich für Prepping und liberale Werte zu interessieren Zum einen mal mich selbst, weil ich vor einem Jahr auf Recentr gestoßen bin und einige meiner Ex-Genossen. Sie haben sich - wie ich - von der Linken distanziert und haben mit Prepping angefangen. Ich habe die linke Szene wenige Jahre beobachtet und habe 3 Gruppen erkannt: 1. die Hardcore-Kommunisten, die sich total von narzisstischen Fantasien beflügeln lassen haben, Gewalt gegenüber Polizisten verherrlicht haben, Stalin im Wohnzimmer hängen hatten, Partys wie "Deutschland ich zerschlage dich" organisierten, usw.. Oftmals Deutsche aus reicheren Familien, die Hass auf ihre Eltern hatten wegen ihrer lieblosen Kindheit. Sind auch auf diese SJW-Propaganda reingefallen und haben ein ganz krankes Bild von den Geschlechtern. 2. Mitläufer und Leute, die im Sozialismus nur eine Ersatzreligion suchen und einer Gruppe zugehörig sein wollen. Mit denen kann man nicht so gut diskutieren, weil es ihnen ja nicht um den Sozialismus an sich geht, sondern nur um das reine Gruppenerlebnis. 3. Patriotische und wirklich gutherzige Menschen, die den Sozialismus als kleinstes Übel sehen, um unser Land noch halbwegs zu retten. Zu denen habe ich auch gehört und wegen diesen Menschen war ich lange bei den Linken. Habe noch nie so viele junge Menschen auf einmal getroffen, die sich für deutsche Dichtkunst interessieren Ich habe von denen oft gehört, dass sie sich durch linke Politik die Stärkung von Kleinunternehmen erhoffen. Ok zugegeben: Von Narzissmus und Wirtschaften haben sie nicht so viel Ahnung. Aber da kann man auch ansetzen. ich denke, dass ist auch die Gruppe, die fürs uns am interessantesten ist. Mit denen kann man wirklich diskutieren. Letztens hat mich noch ein Freund aus meiner Kommunisten-Zeit angerufen und mich ins Kreuzverhör genommen. Wir haben dann über den Kommunismus/Anarchie in Katalonien geredet, was von Linken sehr romantisiert wird und eines der stärksten Positiv-Beispiele für den Kommunismus ist. Und dass Männer wie George Orwell ihr Leben lang Sozialisten waren, in Katalonien gekämpft haben, usw.. Dann habe ich "Mein Katalonien" von Orwell gelesen und die Diskussion ging weiter. Es ist ein hochspannendes Buch, weil Orwell dort gut erklärt, wie die sozialistische Bewegung von den Kommunisten in Russland verraten wurden. Und wie der Kommunismus von Staaten missbraucht wurde, um die Menschen versklaven zu können. Da waren die Argumente auf meiner Seite und ich bin mir sicher, dass ich meinen Freund weiter zum nachdenken anregen konnte => deswegen arbeite ich zur Zeit daran, den sozialistischen Mythos von der Anarchie in Katalonien zu entmystifizieren. Vor allem, wie man das in Diskussionen verständlich rüber bringt. Wenn man nämlich mit einem Kommunisten argumentiert, kommt man unweigerlich zu diesem Punkt. Allerdings habe ich noch einmal viel über mich selbst nachgedacht. Warum ich Kommunistin war und das alles. Es ist das sozialistische Menschenbild, was viele Menschen anziehend finden. Marx hat gesagt, dass er mit dem Kommunismus ein System schaffen wollte, wo die Menschenwürde an erster Stelle steht und dass die Arbeit dem Menschen dienen soll! Nicht der Mensch der Arbeit und dass er in einem System leben soll, wo er seine Fähigkeiten losgelöst von Arbeitszwang (durch die Elite) ausbilden kann. Und irgendwo stimmt das auch. (Ich weiß, dass Marx nicht ganz sauber war, aber Sozialisten sehen für gewöhnlich nur die philosophische, humanistische Seite an Marx) Deswegen mögen viele vernünftige Linke auch Konservative weniger, wenn sie hören, wie sehr andere Menschen entmenschlicht werden. Man muss sich ja nur einmal ansehen, wie sehr Leute in den alternativen (konservativen) Medien Araber und Muslime entmenschlichen. Sie wie wilde Barbaren darstellen, die am besten in ihren Nahost-Konflikten krepieren. Oder wenn man hört, wie einige Konservative/Liberale über arme Menschen reden. Teilweise befürworten sie Sozialdarwinismus. Kein Wunder, dass "unsere" politische Richtung unsympathisch auf Linke wirken kann^^ Ich denke, wenn wir Linke für uns gewinnen wollen, müssen wir die Aufklärung anders angehen. - Sooft degradieren "wir" Sozialisten als dumm und naiv, aber Sozialisten wie Orwell zitieren wir millionenmal. Man sollte vielleicht von seinem hohen Ross herunterkommen und sich eingestehen, dass auch Sozialisten gute Menschen sein können, die gute Ideen haben und wertvoll für unsere Gesellschaft sind. Wenn Menschen Wertschätzung erfahren, lassen sie sich eher auf neue Denkstile ein. - man sollte nicht den Sozialismus an und für sich kritisieren (sollte man schon, aber als Einstieg wohl eher kontraproduktiv), sondern konkrete politische Systeme (zB UDSSR) oder Personen (wie Wagenknecht). Viele Sozialisten denken zu abstrakt. Wenn sie auf einer praktischen Ebene verstehen, warum sozialistische Systeme bisher immer scheiterten, dann wird die Chance größer, aus der Ideologie herausbrechen zu können. So war das auch bei mir. Wie gesagt - nachdem ich Orwells "Mein Katalonien" gelesen habe, war ich überrascht, wie verzerrt der Großteil der Linken die Anarchie in Katalonien sieht. Da sieht man mal, dass auch scheinbar gebildetere Linke nicht viel lesen Was ich an der kommunistischen Bewegung in Katalonien auch sehr interessant finde ist, dass sich dort Kommunisten, Mittelständler und Anarchisten gemeinsam organisiert haben. Dass sie Vieles umgesetzt haben, was wir uns wünschen (Bildung von Milizen, Stärkung des Zusammenhalts, Umorganisierung der Gesellschaft, Kampf gegen die Elite, usw.). Auch wenn sie das sehr dilettantisch umgesetzt haben. Und auch hier können wir durch Medien gezielt Linke für uns gewinnen, weil sie im Grunde ihres Herzens eher Orwell-Sozialisten sind. Natürlich verlief Vieles in Katalonien schief und naiv wie sie waren haben sie sich Hilfe von Stalin erhofft. Waren ganz überrascht als die nicht kam. Das hat Orwell auch dazu inspiriert, "1984" zu schreiben. Das waren fürs Erste meine Gedanken Liebe Grüße --------------------------- Nachtrag; hier ein Zitat von Orwell aus "Mein Katalonien" "Ich weiß sehr genau wie es heute zum guten Ton gehört zu verleugnen, dass der Sozialismus etwas mit Gleichheit zu tun hat. In jedem Land der Welt ist ein ungeheurer Schwarm Parteibonzen und schlauer, kleiner Professoren beschäftigt zu "beweisen", dass Sozialismus nichts anderes bedeutet als planwirtschaftlichen Staatskapitalismus, in dem das Motiv des Raffens erhalten bleibt. Aber zum Glück gibt es daneben auch eine Vision von Sozialismus, die sich hiervon gewaltig unterscheidet. Die Idee der Gleichheit zieht den normalen Menschen zum Sozialismus hin. Diese Mystik des Sozialismus lässt ihn sogar seine Haut dafür riskieren. Für die große Mehrheit der Menschen bedeutet der Sozialismus die klassenlose Gesellschaft oder er bedeutet ihnen überhaupt nichts."
  6. Hey Habe mit 14 recherchiert, was mit der Welt nicht stimmt und bin dann auf kommunistische Propaganda reingefallen. War von 15-18 auch relativ aktiv in der Szene, bei den Linken und habe dort auch viele gute Erfahrungen gemacht. Leider bin ich (wie viele andere) auf ein paar sehr narzisstische Leute reingefallen und auf die narzisstische Gruppendynamik. Mal abgesehen davon, dass der Kommunismus - wie ihn die meisten verstehen - großer Quatsch ist. (Es gibt sozialistische Weltanschauung, die ich für diskutierbar halte. Aber das geht dann eher ins Philosophische.) Mir war es immer wichtig, mit Andersdenkenden zu diskutieren und durch meinen Sport habe ich einen Libertären getroffen, der mir Benesch empfohlen hat. Wie Benesch Narzissmus in der Gesellschaft/Politik erklärt hat, hat mich total beeindruckt. Da ist mir auch viel klar geworden. Ich habe bis heute noch niemanden gehört, der so gut die Mythen des Sozialismus widerlegen konnte. Naiv wie ich war habe ich natürlich meinen (damaligen) kommunistischen Freunden ein Video über Stalin von Benesch gezeigt. Oh Mann, da hatte ich etwas ausgelöst. Man muss sich einen ganzen Raum voller Kommunisten vorstellen, die glühend Stalin verteidigen oder schweigen :') Selbst Leute, die ich für gemäßigt gehalten habe, haben Stalin relativiert. Das ist jetzt ein gutes Jahr her und seitdem beschäftige ich mich mit Recentr regelmäßig Würde mich auch mal interessieren, ob hier noch Ex-Kommis sind? Liebe Grüße
  7. Deutschrussen romantisieren oft ihre Wurzeln und die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland-Russland. Natürlich gibt es die und die sollte man auch nicht vergessen. Nur vermischen viele die Liebe zu Russland mit einer Begeisterung/Relativierung von Putin. Manchmal denke ich, dass Frauen bewusst in diese Positionen gesetzt werden, um Frauenfreundlichkeit zu symbolisieren. Frauke Petry war auch ein guter Schachzug. Wer widerlegt am besten das "AFD will Frauen an die Küche binden"-Argument als eine mehrfache Mutter und Powerfrau? Ihre Biographie ist zumindest sehr beeindruckend. Und ich denke auch, dass man damit weibliche Wähler bestärken/ für sich gewinnen will. ------------- Ich glaube nicht, dass die AFD in der Lage sein wird, eine psychisch gesunde Partei zu schaffen. Die zieht ja auch viele Männer an, die sich eine starke Hand wünschen. Mich hat sehr überrascht, wie viele vernünftige und intelligente Männer in meinem Bekanntenkreis Trump und die AFD (leidenschaftlich) verteidigen. Die scheinen sich richtig nach einer männlichen Autorität zu sehen, die halbwegs authentisch ist. Vor allem nachdem Frauen wie Merkel, von der Leyen diese Masse an Flüchtlingen unorganisiert ins Land gelassen haben. Für mich ist klar, dass sich die AFD dieser Sehnsucht von Männern bedient. Ist ja auch nur ein Ventil dafür, dass Männer heute oft das Gefühl haben, nicht mehr richtig Mann sein zu können.
  8. Genau das sehe ich auch. Und ich kann gar nicht verstehen, wie man sich diesen 5-Minuten-Hass geben kann? Wer kann sich Janich, Watson, Molyneux regelmäßig anschauen und nach einem Video sagen: "Wow, jetzt bin ich motiviert, etwas Konstruktives an mir oder in unserem Land zu ändern!" Ich hab mir die 3 nur einen Monat regelmäßig gegeben und die ziehen einen richtig runter. Ich musste daran auch in der Sendung über die fatalen Mängel von Konzepten zur Bekämpfung von Tyrannei denken. (Die ich übrigens für eine der besten Recentr-Sendungen überhaupt halte!) Bei Janich, Watson, Molyneux geht es es immer nur darum, wie die Welt sein sollte. Wie die Gesellschaft sein sollte und warum der politische Gegner Unrecht hat. Aber es geht nie darum, was man im Hier und Jetzt richtig machen kann. Und was es bedeutet, das Richtige in unserer Zeit zu tun. Niemals.
  9. "Stein des Anstoßes ist der Chat einer internen AfD-Gruppe über WhatsApp aus dem vergangenen Sommer. Ein Screenshot kursiert im Internet. Roon verbreitet darin ein Bild mit dem Konterfei Hitlers. Über dem Bild steht: „Vermisst seit 1945.“ Darunter: „Adolf, bitte melde Dich! Deutschland braucht Dich! Das Deutsche Volk!“ Etwas weiter unten dann eine Fotomontage, ebenfalls mit dem Gesicht Hitlers. Er sitzt am Tisch, rauft sich die Haare. Darüber steht: „Islamisten..., die habe ich vergessen!“" https://www.merkur.de/politik/chat-affaere-bringt-nuernberger-afd-politikerin-ins-zwielicht-7389215.html Das macht die Geschichte noch komischer. Aber mal ehrlich: Überrascht das jemanden? Ich konnte den Linken aus meiner Kommunisten-Zeit auch nicht verzeihen, wie sie Stalin verteidigt haben. Mich wundert, dass sowas nicht öfters in den Medien ist. Die bieten da so viel Angriffsfläche. Wobei ich auch nicht glaube, dass Hitler- und Stalinverteidiger das so ernst meinen. Die blenden die psychopathische Natur dieser Menschen komplett aus und leugnen die Massenmorde auf komische Art und Weise => "Hitler/Stalin waren wegen dem Kapitalismus/amerikanischen Imperialismus gezwungen, diese Menschen zu töten. Sie hatten keine andere Wahl." ------------------- Ich finde die AFD wegen ihrer Russlandnähe gruselig :/
  10. Letzten Sommer hat Janich in einem Interview gesagt, dass er signifikant mehr Erfolg hat seitdem er über die "Umvolkung", Flüchtlingskrise auf Facebook schreibt. Habe ihn da mal ein paar Wochen beobachtet und fand es richtig unnormal, wie viel er über Flüchtlinge geposted hat. Natürlich nichts Konstruktives; ich würde es als reine Hetze beschreiben. Ein Mensch, der Araber/Flüchtlinge im Kollektiv entmenschlicht, nur um mehr Erfolg zu haben, scheint mir ziemlich krank zu sein. Scheinbar nutzt er die Polarisierung in der Truther-Szene gezielt aus, um Geld zu verdienen. Könnte mir auch vorstellen, dass er diesen Philippinen-Umzug so bereut, dass er sich jetzt Chaos in Deutschland wünscht. Dann hätte das selbst erzeugte Leid wenigstens Sinn.
  11. Erinnert mich an eine Stelle aus "Die Leiden Jungen Werthers", wo beschrieben wird, wie er im Gras liegt, die Natur genießt und Frauen am Brunnen beobachtet, die Wasser schleppen. Wurde als der "patriarchalische Traum" bezeichnet Könnte man heute gar nicht mehr so schreiben. Die AFD muss voller Russlandfreunde und Nazis sein, weil die Linken ihre Radikalität jetzt offen zeigen können. Irgendwie triggern sich Links- und Rechtsextreme gegenseitig. Solange links gerichtete Menschen nicht erkennen, was das Gute an einer konservativen Weltanschauung ist und solange konservative nicht sehen wollen, warum das linke Welt- und Menschenbild wertvoll sein kann, werden wir niemals eine vernünftige Gesellschaft haben. Das ist zumindest meine Meinung. Ich fand auch, dass die gestrige Sendung einer der besten der letzten Monate ist.
  12. Nur weil sich Prostituierte und promiske Frauen bewusst dafür entscheiden, heißt es nicht, dass es von psychischer Gesundheit zeugt. Man muss nur einmal sehen, wie viele dieser Frauen eine extrem verkorkste Beziehung zu ihren Väter haben. Die hungern nach männlicher Aufmerksamkeit und leiden darunter, dass sie nie eine männliche Bezugsperson in ihrer Kindheit hatten. (Nicht zu vergessen, dass ein großer Teil dieser Frauen sexuelle Gewalt erlebt haben! behaltet das im Kopf.) Als ich noch bei den Linken war hatte ich einige Freunde, die sich prostituiert haben oder ehrenamtlich mit Prostituierten und Stricher gearbeitet haben. Natürlich wären sie in ihrem Leben nicht glücklicher, wenn sie einen normalen Bürojob hätten. Und natürlich ist der Akt nicht schlimm für sie. Aber wenn man sich anhört, welche Meinung sie über Sexualität haben, wird einem klar, dass da mehr hinter steckt. Hier mal ein paar Anekdoten: - eine Prostituierte, die als Kind von einem Pfarrer missbraucht wurde, hat mir erzählt, dass für sie Sex komplett wert- und emotionslos ist. Das Geschlechtsteil eines Freiers ist nur wie ein Dildo mit Gummiüberzug. - andere Berichten ähnliches. "Wenn ich so wertlos bin, dass mein Vater mich missbraucht hat, ist es egal wie viele Männer an mich rangehen". - auch fangen einige Frauen nach Vergewaltigungen oder Missbrauch an, obsessiv Sex zu haben. Eine hat mir mal gesagt, dass sie öfters mit Männern Sex haben will wie sie missbraucht wurde, damit sie das Gefühl hat, ihre Sexpartner kontrollieren zu können. - dann darf man auch die Frauen nicht vergessen, die als Kind erlebt haben, wie der Vater die Mutter erniedrigt hat und aus einer Art Männerhass heraus ihre Partner betrügen, Männer dazu bringen, sich zu verlieben und sie dann eiskalt verlassen. Als ich noch Kommunistin war, war Hedonismus auch ein großes Thema bei den Linken. ProLifeTip: Wenn ihr einen Dreier wollt, geht am besten auf linke Demos Wird einem da wie Bier angeboten. Da hört man Dinge wie: "Der Kapitalismus unterdrückt die Sexualität der Frauen." "Das Patriarchat unterdrückt die Sexualität der Frauen und Männer wollen euch mit Monogamie besitzen." ...oh, natürlich opfern sich einige männliche Kommunisten, damit naive linke Studentinnen sich aus der Unterdrückung befreien können. Ein Grund, warum die Sozialisten eine engere Beziehung zu Prostituierten hat (natürlich nur zu einem Teil): "Mit Prostitution können wir den Kapitalismus besiegen. Die sexuelle Macht der Frauen kann zur Umverteilung in der Gesellschaft führen. Weil reiche Männer auf die sexuellen Ressourcen von unterdrückten Frauen angewiesen sind." Sex soll als Machtinstrument eingesetzt werden, um politische Ziele zu erreichen. Fazit: Natürlich ist die Beziehung von Menschen zu ihrer eigenen Sexualität schon immer kontrovers gewesen. Und wahrscheinlich gab es selten Zeiten in der Menschheitsgeschichte, wo man Sex nicht als Machtinstrument oder psychologisches Ventil genutzt hat, ABER die Promiskuität in unserer jetzigen Zeit zeugt definitiv nicht von geistiger Gesundheit. Ein Beispiel: Bestimmt kennen viele von euch Barney Stinson aus How I Met Your Mother. Er wird von erschreckend vielen Menschen in meiner Generation als eine Art Vorbild gesehen. Reich, erfolgreich, gutaussehend, schleppt viele Frauen ab, usw.. Aber sie verstehen den wahren Kern der Person nicht. In der Serie wird sogar wortwörtlich gesagt, dass er unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet. Und weil er ein verkorkstes Verhältnis zu seiner Mutter hat und die Beziehung zu seinem Vater als Kind unterirdisch war, projiziert er seinen Frauenhass und sein gestörtes Männlichkeitsbild auf seine Sexabenteuer. Frauen sind für ihn in den meisten Fällen keine vollwertigen Menschen und in der Serie erklärt er, wie er sich bewusst Frauen aussucht, die wegen ihren schlechten Väter Sehnsucht nach männlicher Bestätigung haben. Und dass er diese Sehnsucht gezielt nutzt, um Frauen ins Bett zu kriegen. Dass er aber so lange leidet, bis er dieses vergiftete Weltbild lösen kann, scheinen die meisten seiner Fans nicht zu checken.
  13. Wenn wir eine wirklich liberal-konservative Bewegung in Deutschland wollen, müssen wir andere moralfähige und engagierte Menschen für uns gewinnen. Es muss ein Mindset etabliert werden, was Moral, Wissenschaftlichkeit, Vernunft und Diskurs stärkt. Das kann auf vielen Ebenen geschehen. Mich würde interessieren, wie ihr eure Mitmenschen positiv beeinflusst. Vielleicht sind ein paar (kleine) Erfolgsgeschichten dabei. Hier ein paar Fragen zur Anregung: - Was ist deiner Meinung nach das Wichtigste, wenn man positiven Einfluss auf andere Menschen haben will? - Wie versuchst du deine Mitmenschen zu beeinflussen? - Bist du für andere ein Vorbild? Wenn ja, wie? - Wie selektierst du dein Umfeld? Welche Menschen sind deine Aufmerksamkeit wert? - hast du in deinem Umfeld "politische Verbündete"? Fall nein: Wieso nicht? - Wie bist du für deine Weltanschauung in deinem Umfeld aktiv? (sei es als Parteimitglied oder auch nur, weil du regelmäßig mit deinen Kindern diskutierst) - Ist es dir wichtig, ein Netzwerk aufzubauen, indem sich moralfähige Menschen treffen? - Wie veränderst du dich selbst, um ein besserer Mensch zu sein? Was veränderst du an dich selbst? Und vor allem: Was ist nötig, um auf Dauer ein solches Mindset in einer Gesellschaft zu etablieren? Was kann ein Individuum tun? Ich habe das Thema mal in Psychologie gepackt, weil es vllt User gibt, die Literatur oÄ zu dem Thema empfehlen können? Vielleicht kennt jemand auch gute psychologische Strategien? Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag noch
  14. Die meisten in der Verschwörer-Szene wollen auch keine Wahrheit oder etwas verändern. Sie brauchen einfach ihren täglichen 5-Minuten-Hass, um sich nicht mit sich selbst auseinanderzusetzen. Das habe ich schon mehrfach beobachtet. Wenn man nämlich anfängt, sich objektiv mit der Realität zu beschäftigen, muss man irgendwann auch viel Selbstkritik üben. Das vertragen diese Leute nicht. Die können sich nicht selbst sehen. Sieht man auch bei den ganzen Internet-Libertären, die sich noch von Mama und Papa durchfüttern lassen oder vom Staat leben. Arbeiten gehen? Nein! Steuern sind Diebstahl! Ich erniedrige mich nicht wie die anderen! Aber du lebst vom Staat? Wenn die anderen sich ausbeuten lassen, sind sie selbst Schuld! Ich bestehle ja niemanden aktiv. Außerdem möchte ich das System schwächen! Würden wir in einer Anarchie leben, dann wäre das ja was gaanz Anderes. Willst du denn keine Familie gründen? Frauen sind heutzutage hirntot. Sie wollen nicht verstehen, dass Anarchie das Beste wäre. Der Beweis ist, dass keine Frau ein Unikat wie mich will! Man wird wahrscheinlich politisch mehr positive Dinge in Deutschland mit seinem befreundeten SPD wählenden Arbeitskollegen verändern als mit diesen Leuten. Für viele Verschwörungstheoretiker ist das alles halt nur eine Ersatzreligion, um vor der Realität zu fliehen. Dazu noch die Hoffnung irgendwann an Tag X mal ein Abenteuer zu erleben.
  15. Ich studiere grad Erziehungswissenschaften. Ich sehe darin 3 sehr wichtige Dinge: 1. Ich habe später die realistische Möglichkeit, positiven Einfluss auf unser Land zu nehmen. 2. Finanziell und arbeitsmäßig kann ich wahrscheinlich relativ entspannt Kinder kriegen. 3. Das Thema und das Studium machen mir Freude. Man ist jeden Tag mit den Ärzten, Anwälten, Lehrern, Wissenschaftlern, usw von morgen zusammen. Man muss nur einmal das Richtige gesagt haben und schon hat man einen Menschen für immer verändert. Zum Beispiel saß ich letztens mit ein paar Studentinnen, die ich grad kennengelernt habe, zusammen. Die haben über Beziehungen geredet und mich gefragt, wie es bei mir aussieht. Ich erzähle von meinem Ex und fange plötzlich an, pathetisch über den Selbstwert eines Menschen, Narzissmus usw. zu reden. Alle gucken mich danach nur wie ein Auto an, niemand antwortet. Und ich denke mir "Oooh, nein. Was hast du jetzt alles erzählt." Ein paar Tage später bekomme ich von 2 einen riesigen Text, dass ich Recht habe und dass sie sich jetzt von ihren (Ex)Partnern getrennt haben. Da sieht man mal, was man in anderen Menschen auslösen kann. Natürlich ist Studieren oft sehr schwachsinnig. Aber alleine die Tatsache, dass du einen Bachelor hast, öffnet dir in Deutschland (und in der Welt) andere Türen. Wenn einem Studieren liegt, würde ich es auf jeden Fall machen. Außerdem: Ein Studium bringt einem nichts, wenn man keine Innovation zeigt und nichts aus sich macht. Im Prinzip braucht man auch kein Studium.