heartofadog

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  1. @awakenedby911 Was soll das denn für ein Menschenbild sein? 0_o Gehts noch? Natürlich sind europäische Juden von der europäischen Kultur geprägt, weil Europa ihre Heimat war? Bis die Nazis uns verraten haben und Massenmord an unseren Mitmenschen begangen haben.
  2. Das ist schon bitter. Habe mich die letzten Monate viel mit der jüdischen Kultur in Europa beschäftigt und es ist immer wieder beeindruckend, wie stark unsere Gesellschaft jüdisch geprägt ist. Nur alleine wie viele deutsche Wörter (und Wörter anderer europäischer Sprachen) hebräisch gefärbt sind, zeigt den Einfluss der Juden in Europa. Oder allein die Tatsache, dass die jiddische Sprache existiert, die nach dem zweiten Weltkrieg stark zurückgegangen sind. Schon traurig, wie wenig Solidarität wir hier zeigen. Aber vor allem zeigt es auch wieder, wie sehr wir unsere Wurzeln und unsere Kultur verleugnen. Die Wichtigkeit um das Pflegen der europäisch/deutsch-jüdischen Kultur kann nie genug betont werden Und das sage ich als jemand, der ziemlich genervt vom Israelindenarschkriechen ist und finde, dass die Antisemitismuskeule viel zu inflationär genutzt wird.
  3. Zu Mirkos Abtreibungsvideo: 1. Ein Kind entsteht in der Gebärmutter und nicht im Bauch einer Frau -.- 2. Man darf in Deutschland keinen "Menschen legal töten". Abtreibung ist in Deutschland illegal und nur geduldet. Wäre es die Tötung eines Menschen, wäre es sicherlich nicht geduldet. 3. Abtreibung in den USA mit denen in Deutschland zu vergleichen ist kompletter Blödsinn. In den USA kannst du je nachdem wo du bist und zu welchem Arzt du gehst auch wenige Wochen vor der Geburt abtreiben. In Deutschland nur in äußersten Notfällen. Die Argumentation von Abtreibungsgegnern in den USA kann man überhaupt nicht auf unsere Situation übertragen. Die Vulgäre Analyse hat auf jeden Fall Recht, dass Mirko sehr manipulativ und mit fragwürdigen Quellen argumentiert. Das hat er gut dargelegt. Ich finde aber, dass sich beide Seiten sehr hochschaukeln. Das linke Gegenstück zu "Abtreibung ist Mord!" ist "Ein Fötus ist wie ein Parasit. Ein Frau muss die 100% Gewalt über den Parasit haben, solange er sich in ihrem Körper befindet!". Das habe ich tatsächlich schon mehrmals gehört und meistens wird das natürlich etwas eleganter ausgedrückt. Ich finde diese Sichtweise mindestens genauso krank. Es sagt schon sehr viel über unsere Gesellschaft aus, wie über Abtreibung geredet wird. Es sagt viel über das Frauen-, aber auch über das Kinder-/Familienbild aus. In unserer christlich geprägten Gesellschaft war es nicht nur ein Machtinstrument, ehelosen Sex zu verurteilen. Man hat das Potential des Menschen für so hoch angesehen, dass ein auf die Welt kommender Mensch eine stabile, liebevolle Familie verdient hat. Und man kann über Christen sagen was man will, aber ich finde diese Sichtweise richtig. Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass viele SJW Abtreibungsrechte pervertieren, damit sie ihre Promiskuität unterstützten. So nach dem Motto: Ups, bei meinem Tinder-ONS bin ich versehentlich schwanger geworden. Ach, egal! Weg damit! Ist eh nur ein Parasit, kein Mensch! Ich will mir mein Leben nicht ruinieren. Und ich habe auch schon von Männern gehört, die auf ihre Partnerinnen sauer waren, weil sie nicht abtreiben würden. Es ist nur ein Zellhaufen! Aber wenn du die Schwangerschaft durchziehst, dann ruinierst du mein Leben! Scheinbar ist Abtreibung auch ein Werkzeug, um sein Leben als ewiger Teenager zu gestalten. Bloß keine Verantwortung übernehmen müssen. ----------------------------- Versteht mich nicht falsch. Ich bin dafür, dass Frauen diese Entscheidung für sich treffen dürfen. Es ist ein sehr wichtiges Recht. Aber man kann diese Debatte nicht einseitig betrachten. Im letzten Drittel der Schwangerschaft bauen Ungeborene sogar schon Beziehungen zum Vater und zu den Geschwistern auf, können sich an Melodien erinnern, die sie in der Schwangerschaft hörten. Und wer weiß, was sonst noch alles. Menschen, die den Wert von einem Fötus komplett leugnen, sind mir suspekt. Allerdings sind mir auch Menschen suspekt, die Abtreibung grundsäzlich als Mord bezeichnen.
  4. So, ich habe 2 interessante Videos gefunden, wie man positiv auf Menschen wirken kann! Ihr Vortragsstil ist etwas ungewöhnlich, aber gibt ihre Quellen sauber an und es ist sehr lehrreich. Hier ein 15minütiges Video, wie man ein gutes Gespräch mit allen möglichen Menschen führen kann.
  5. Das Gute an so einer Erfahrung ist, dass man so viel draus lernen kann :') Manche Menschen sind so paranoid, dass sie sich regelrecht selbst verfluchen und verfolgt werden wollen.
  6. Danke für den Link. Ist genau mein Geschmack! Ich finde die Idee gut, einen Thread für Sachbücher und einen für fiktionale Romane zu haben. Ist wirklich übersichtlicher. Lese auch viel zu wenig nur aus Spaß an der Freude. Arthur C Clarke - die letzte Generation Mein Lieblingsbuch! Aliens kommen auf die Erde und schaffen den Weltfrieden dadurch, dass sie die Menschen in eine Weltregierung drängen. Die meisten finden das natürlich toll. Was sind schon ein paar wenig genutzte Freiheiten, wenn dafür kein Mensch mehr leiden oder hungern muss? Um dagegen anzuhalten formatiert sich die konservative-liberale Freiheitsliga und ein paar Wissenschaftler versuchen, gegen die Fremdbestimmung anzukämpfen. Das Buch ist auch deswegen interessant, weil es auch die Gründung der EU thematisiert, einen schleichend installierten Sozialismus, usw.. Der Autor hat auch die Vorlage zu 2001 - A Space Odyssey geschrieben. Wirklich lesenswert. Er hat einen sehr zeitlosen Schreibstil. Letztens habe ich Der Vorleser von B Schlink gelesen. Auch wenn es nicht das beste Buch ist, so musste ich es an einem Stück lesen. Ein Jugendlicher wird von einer erwachsenen Frau verführt, verliebt sich und merkt die Manipulation nicht. Sie verlässt ihn von heut auf morgen und während seines Jura-Studiums trifft er sie in einem NS-Prozess wieder. Also eine sehr dramatische Liebesgeschichte. Thematisiert auch indirekt Liebesbeziehungen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen, was ich irgendwie interessant fand. Liebe Grüße
  7. So habe ich das noch nie gesehen und es macht sehr viel Sinn. Mir ist klar, dass Journalisten nicht von Gotteslohn leben können und sich vermarkten müssen, aber dass sich Janich nicht schämt.. >.> Ist halt nicht der libertäre Ritter, den er gerne spielt. Er gibt sich noch nicht einmal Mühe, das zu verbergen. Vor einigen Jahren waren seine Veröffentlichungen deutlich besser. Das Letzte, was ich von ihm gesehen habe, war sein Video über Prince-Tod. Da flechtet er grobe Fehler rein wie zB dass Michael Jackson kurz nachdem er sagte "Die Geschichtsbücher sind voller Lügen" starb, um seine wilden Okkultirmus-Illuminati-Zeremonie-Verschwörungen zu untermauern. Denkt er, dass niemand seine Behauptungen nachrecherchiert? Denkt er, dass seine Zuschauer sich so billig abspeisen lassen? Ok, hab mich jetzt genug über Janich ausgelassen Er war halt die erste libertäre Medienfigur, mit der ich mich beschäftigt habe. Daher bin ich etwas enttäuscht.
  8. Ich finde Orwells Hang zum Sozialismus auch etwas... verträumt. Wenn er den Sozialismus rechtfertigt, spricht er auch immer von der Mystik des Sozialismus. Was auf mich sehr schwammig und esoterisch wirkt. Aus dem Buch kann man viel lernen. Mich beeindruckt das Buch, da er 1. sehr gut den sozialistischen Spirit einfängt. Er beschreibt Vieles, was auf heutige Sozialisten zutrifft und von dem ich noch nie gehört hätte, dass es sonst jemanden mal so formuliert hätte. "Denn solange die spanischen Milizen sich hielten, waren sie gewissermaßen der Mikrokosmos einer klassenlosen Gesellschaft. In dieser Gemeinschaft, in der keiner hinter dem Geld herrannte, wo alles knapp war, es aber keine Privilegien und kein Speichellecken mehr gab, fand man vielleicht in groben Umrissen eine Vorschau davon, wie die ersten Schritte des Sozialismus aussehen könnten. Statt mir meine Illusion zu rauben, fesselte mich dieser Zustand. Die Folge war, dass ich noch viel stärker als vorher wünschte, der Sozialismus möge verwirklicht werden." 2. beschreibt, wie die sozialistische Gruppendynamik in der Realität (nicht) umsetzbar war. Sehr interessant ist es zum Beispiel, was er über die Unterschiede zwischen Mann und Frau schreibt. So wollte man die Gleichheit auch auf diesem Gebiet umsetzen, aber die Härte der Realität zwang die Menschen dazu, ihre Ideologie über Bord zu werfen. So sehr sie auch versuchten, Männer und Frauen gleichzustellen, es scheiterte direkt am Anfang so kläglich, dass sie das Projekt aufgaben. Wahnsinnig interessant. Sollte sich die heutige Linke mal zu Herzen nehmen. Hier die Beschreibung eines Offiziers: "Mit seiner feschen Haltung und in seiner blitzblanken Uniform sah er immer noch wie ein Armeeoffizier aus. Sonderbarerweise war er ein ernster und glühender Sozialist. Mehr noch als die Leute selbst bestand er auf vollständiger sozialer Gleichheit zwischen allen Rängen. Ich erinnere mich, wie er schmerzlich überrascht war, als ihn ein unwissender Rekrut mit "Senor" anredete. "Was! Senor! Wer ruft mich Senor? Sind wir nicht alle Kameraden?" Ich bezweifle, dass ihm diese Haltung seine Arbeit erleichterte." 3. beschreibt, wie er den Verrat Stalins und den Verrat der kommunistischen Parteien Europas erkannte. Aber auch wie er dann die Bewegung im spanischen Bürgerkrieg hinterfragte. Wie er sich als Sozialist entradikalisierte. --------------------------------------------------- Was mich an Orwell und seine Wirkung auf die Gesellschaft fasziniert ist, dass sowohl vom rechten als auch vom linken Lager seine sozialistische Seite verschwiegen wird. Aber alle hypen 1984. Das muss man mal schaffen als Künstler Die Linken verleugnen ihn als "Genosse", weil er Stalin und linke Parteien an dem Punkt kritisiert, den sie beibehalten haben (Russlandtreue, "Verstaatlichung der Freiheit", usw.). Rechte tendieren dazu, seine kommunistische Seite zu verleugnen, weil sie den Sozialisten Orwell nicht gönnen haha Probiert Folgendes mal aus: Wenn ein Linker von 1984 schwärmt, fragt ihn mal, ob er sich bewusst ist, dass 1984 eine Kritik am Kommunismus ist. Die Reaktion ist göttlich und bietet Grundlage für eine interessante Diskussion, die beide politische Lager potentiell zusammenführen kann. Zusammenfassend: Ich denke, dass das Buch sehr viel über die psychologische Realität von einem Sozialisten wie Orwell hergibt. Was aber auf viele Bewegungen übertragen werden kann. Ich schätze, dass Orwell sich nie ganz vom sozialistischen Gedanken lösen konnte, da er für diese Ideologie einen Menschen getötet hat und diesen schrecklichen Krieg erlebt hat, in dem viele seiner Verbündeten starben. Wenn man den Sozialismus als Ideologie verstehen will, bzw. warum Menschen von ihr geblendet werden, ist es eines der besten Bücher.
  9. "Die letzte Generation" von Arthur C Clarke (Hat auch die Vorlage zu 2001 - A Space Oddysey geschrieben) Ein sehr spannender, zeitloser Roman, der alles beinhaltet, was eine gute Geschichte braucht: Kampf um Freiheit, moralische Fragen, Außerirdische, Okkultismus, Liebesgeschichte und ein dramatisches Ende Aliens kommen auf die Erde und zwingen die Menschen langsam in ein unausgesprochenes Abkommen: ihr bekommt Weltfrieden, dafür hinterfragt ihr nicht. Einige Jahrzehnte geht das gut bis die wahre Absicht rauskommt. Ein paar wenige Freiheitskämpfer und Wissenschaftler versuchen noch die Menschen aus der Situation zu retten. Sie versuchen die Bildung einer Weltregierung zu verhindern und den Abbau aller wissenschaftlichen Einrichtungen. Die Geschichte behandelt den Konflikt zwischen diesen Menschen und denjenigen, die den geschaffenen Weltfrieden verteidigen. Es geht um die Frage: Ist es wert (seine) Freiheit für den Weltfrieden zu opfern? "Mein Katalonien" von George Orwell George Orwell hat im spanischen Bürgerkrieg für den Kommunis gekämpft. In dem Buch erklärt er, warum er Sozialist war und wie er den Verrat der kommunistischen Parteien Europas an den Sozialisten in Spanien erkannt hat. Auch Stalins Rolle, der die Sozialisten verraten hat, wird erklärt. Orwells Erlebnis in Spanien inspirierte ihn, 1984 zu schreiben. Viele Menschen wissen gar nicht, dass es in 1984 explizit um eine kommunistische Diktatur geht. Sollte mal manchen Sozialisten zu denken geben.
  10. Verrückt, wie man ständig einen Mann zitiert, ohne jemals was von ihm gehört zu haben. Im Gegensatz zu Goethe schafft er es, sich poetisch und verständlich auszudrücken Trotzdem muss ich hier mal eine Lanze für Goethe brechen (nicht nur, weil ich gerne seine Werke lese): In seiner Faust-Tragödie beschreibt er viel, was wir heute als Narzissmus und Psychopathie bezeichnen würde und warnt seine Leser vor ihnen. Auch hat er sich für die Aufklärung und den Rechtsstaat eingesetzt, der Menschen ein objektives, faires Verfahren bietet. Er war zwar für die Todesstrafe, aber nur, wenn reine Psychopathie im Verbrecher (so wie man heute sagen würde) 100% bewiesen wäre. Josef Ackermann hat auch ein Buch darüber geschrieben, dass Goethe in Faust II das Geldsystem kritisiert hat. Der Teufel gibt dem Adel unser heutiges Geldsystem, um die Menschen zu versklaven. Der Teufel genießt einfach nur, wie er damit andere Menschen leiden lassen kann und sich Gott überlegen fühlen kann. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/josef-ackermann-und-hans-christoph-binswanger-es-fehlt-das-geld-nun-gut-so-schaff-es-denn-1811056.html Goethe hat wirklich wertvolle und schöne Dinge geschrieben, sowie für unsere Gesellschaft geleistet. Ich finde es aber schade, dass die meisten Schüler gezwungen werden, sich durch Faust I zu quälen. Sowas kann man nur verstehen, wenn der Lehrer Ahnung und Leidenschaft hat oder wenn man selbst diese Eigenschaften besitzt.
  11. In einer Doku über die Antivietnamkriegsbewegung und Hippiezeit hat ein Aktivist, der von Geheimdiensten beobachtet wurde, gesagt: "In den 60ern gab es ein Sprichwort: Wenn du denkst, dass du beobachtet wirst, heißt es nicht, dass du nicht beobachtet wirst." Da waren sich viele auch nicht sicher, ob sie jetzt paranoid sind oder nicht. Im Nachhinein wurden sie tatsächlich ausspioniert. Auch der Vater meiner besten Freundin war überrascht als er seine Stasi-Akte mal einsehen durfte. Er hatte tatsächlich gedacht, dass er fliehen würde, falls er mal ne gute Gelegenheit hätte, aber sonst hat er sich dem System angepasst. Niemals hat er mit jemanden darüber geredet und doch wurde er in der Akte psychologisch so ausgewertet, dass sie es fast mit Sicherheit wussten. Also eine gesunde Paranoia ist bestimmt richtig. Aber man sollte es auch nicht übertreiben oder sich in irgendwas reinsteigern. Immanuel Kant ist da für mich ein gutes Vorbild. Er ist DER Denker der Aufklärung und hat einen erheblichen Anteil geleistet, um unsere Gesellschaft freier zu machen. In Biographien über ihn wird immer erwähnt, dass der Staat/das Reich ihn zu illegalen Handlungen drängen wollte und ihm psychologisch Druck gemacht hat, zu schweigen oder das Land zu verlassen. Ihm wurden vom System ernsthaft Steine in den Weg gelegt. Aber seine Strategie war, dass er ein tadelloser Bürger war, Gesetze eingehalten hat, selbst wenn er sie falsch fand. Er hat alles menschenmögliche ausgeschöpft, um so unangreifbar wie möglich zu sein und hatte eine depolarisierende Wirkung in seiner Umgebung. Dazu hat er sich nie von der Gesellschaft abgekapselt, soziale Kontakte gepflegt und war ein angenehmer Zeitgenosse. Mit welche Ruhe und Beharrlichkeit er sein Ding durchgezogen hat, ist bewundernswert und schlussendlich hat er größere Spuren in der Welt hinterlassen als viele Möchtegernrevoluzzer.
  12. Guten Morgen, mit den Geschenkbüchern und dem Koran gebe ich dir Recht Aber bei Grimms Märchen und den Schulbüchern lege ich ein Veto ein! Grimms Märchen Die Märchen unseres Volkes sind teilweise über 6000 Jahre alte Überlieferungen, die von unseren indogermanischen Vorfahren stammen. Natürlich sind sie nicht 1:1 wiedergegeben. Vor allem damals (zu Grimms Zeiten) und grade heute sind sie wesentlich harmloser, "kindgerechter" dargestellt. https://www.welt.de/kultur/article151369664/Warum-die-Brueder-Grimm-doch-recht-hatten.html Märchen dienten zur damaligen Zeit als Mittel, um die Natur des Menschen zu erklären. Wenn man mal nach Narzissten in Märchen Ausschau hält, wird man so einige Aha-Erlebnisse haben. Aber auch andere psychische Störungen werden ziemlich leicht erzählt. Nicht nur das, man kann in Märchen auch erfahren, wie man an sich selbst ein Trauma heilen kann, wie man soziale Menschen von antisozialen unterscheiden kann, einige Mind-Control-Tricks, usw.. Die Grimm-Märchen bieten auch Aufschluss darüber, wie generell die psychologische Realität unserer Vorfahren war. Carl Gustav Jung hat unendlich spannende Dinge darüber geschrieben. Also plädiere ich dafür, denn Grimm-Märchen nochmal eine Chance zu geben, Anstandswauwau Schulbücher In meiner Schulzeit haben wir wirklich großartige Bücher gelesen. Orwell, Brecht, Dürrenmatt, usw.. Zum Beispiel behandelt das Drama "Die Physiker" die Arbeit von Geheimdiensten, die in elitäre Verschwörungen verstrickt sind. Also ich denke, mit einem guten Lehrer kann man generell aus jedem Buch etwas Lehrreiches ziehen. -------------------------------------------- Jetzt führe ich mal die Liste fort: 50 Shades Of Grey (Buch und Film) https://www.ruhrbarone.de/lydia-benecke-shades-of-grey-ist-sexuelle-gewalt/138760
  13. Kein Plan, ob Mossul das noch liest, aber falls ja: Danke für den Beitrag, ich habe mich leider darin wiedererkannt Ich denke, diese Selbstzerstörung des Truthers hat mehr mit Fehlern in der Kindheit und den daraus resultierenden Problemen, die Welt zu beurteilen, zu tun als mit der Szene an und für sich. Ist ja auch klar. Du kommst auf die Welt und ohne richtige Erziehung* sieht es dann so aus: "Du bist geboren, also schau mal wie du alleine mit der Welt klarkommst. Viel Glück dabei und Happy Birthday!" *viele Eltern meinen es sicherlich gut. Aber etwas gut zu meinen ist nicht gleich richtig zu handeln :/ Ich bin jedenfalls sehr glücklich darüber, Recentr gefunden zu haben und es hat viel Klarheit in mein Weltbild gebracht.
  14. Sorry, das mit den Teenagern habe ich eigentlich auf frühere Beiträge des Threads bezogen xd War nicht an dich gerichtet. Also Attraktivität ist eine Wissenschaft für sich. Da spielt Vieles mit sich. Ich kann nur für meine Generation (so um die 20) sprechen, dass viele scheinbar noch nie erlebt haben, dass die Chemie stimmt. Vielleicht liegt das auch am Alter? Zum Beispiel haben in meinem Freundeskreis viele regelmäßig Tinder-Dates und unverbindlichen Sex. Da habe ich die mal gefragt, wie das denn geht und die überhaupt dieses Gefühl kennen. Ich meine, wenn man jemanden gegenübersteht und man von diesem Urinstinkt überwältigt wird, einem leicht schwindelig ist, man in einem richtigen Hormonrausch ist. Und die Antwort war: Man kann sich doch keine 20x mit jemanden treffen, um das herauszufinden! Aber darum geht es doch! Instinktiv weiß man nach kurzer Zeit, ob die Chemie stimmt oder nicht. Vor einigen Wochen saß ich in der Uni auf einer Bank und ein Typ hat sich neben mich gesetzt. Ohne, dass ich ihn angesehen habe, hat mein Herz richtig heftig geschlagen und ich war total aufgeregt. Hat mich natürlich auch angesprochen und nach meiner Nummer gefragt, wie sich das gehört Bin immer wieder fasziniert davon, wenn das passiert. Meiner Meinung nach werden viele Frauen um diese Erfahrung gebracht und um die Beziehung zu ihren Instinkten. Ich weiß nicht, wie das bei Männern ist. Aber Mädchen werden ja schon mit 14, 15 dazu überredet, die Pille zu nehmen. Du hast einen Freund? Dann nimm die Pille! Nein? Aber du möchtest doch größere Brüste haben? Glänzende Haare und reine Haut? Dann nimm die Pille! Dann muss man sich mal die Medien anschauen, die die meisten jungen Frauen und Mädchen konsumieren. Es ist unfassbar, mit wie viel frauenverachtendem Zeug Mädchen konfrontiert werden. Das ist ja eine Sache, aber wer nimmt die Mädchen denn an die Hand und setzt sich mit ihnen zusammen kritisch auseinander? Wie viele gesunde Beziehungen haben wir in unserer Gesellschaft, die als Vorbild dienen? Ich schweife ab. Alles in Allem wollte ich sagen: die natürlichen Fortpflanzungsmechanismen werden halt irgendwie ausgehebelt (durch Hormone, Medien, usw.). Wie sollen die meisten Menschen sie dann anwenden? Man muss sich nur mal die Sexkrise in Japan ansehen, wo über ein Drittel der bis 34jährigen nie Sex hatten. Das ist definitv nicht normal. http://www.businessinsider.com/half-of-japanese-people-arent-having-sex-2015-7?IR=T Auch im Westen taucht das Problem auf: http://time.com/4435058/millennials-virgins-sex/
  15. Ja, ich meinte, dass Attraktivität und Gesundheit schon eng miteinander verflochten sind. http://www.t-online.de/eltern/schwangerschaft/id_69489802/eisprung-macht-schoen-maenner-sehen-frauen-die-fruchtbarkeit-an.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fortpflanzung-die-geheimen-signale-weiblicher-fruchtbarkeit-a-848666.html Jetzt muss man mal an die ganzen Frauen denken, die die Pille nehmen und Jahrzehnte lang in ihrem Leben keinen Eisprung haben. Muss doch das ganze Paarungsverhalten verkorksen??